In der gleichnamigen Fernsehserie geht es darum, Mythen und Legenden inhaltlich zu beweisen…oder einfach den Mythos zu "zerstören". Ganz ähnlich fühlt man sich, wenn immer wieder die Befürchtung oder auch Behauptung geäußert wird, dass ein hoher Vitamin A Gehalt im Futter dem Hund schadet. Eine solche Aussage können Sie den unhaltbaren Mythen zuordnen und wer versucht, Sie mit einer solchen Aussage zu erschrecken, dem können Sie getrost die Kompetenz in Sachen "Hund" absprechen.
Man hat versucht dem Mythos auf die Spur zu kommen, daß eine zu hohe Vitamin A Gabe zu einer Knochenveränderung des Hundes führt. Dazu hat man 4 Hundegruppen mit je 8 Hunden über 1 Jahr lang mit Vitamin A in unterschiedlich hohen Dosierungen gefüttert. Die Gruppen erhielten 15.000, 50.000, 116.000 oder auch 225.000 IE Vitamin A pro 1.000 kcal ME. Eine abschließender Vergleich der Skelettknochendichte mit den Meßwerten vor und nach dem Versuch ergab auch zwischen den Gruppen keinen Unterschied, obwohl Vitamin A Dosierungen in dreifacher Menge der zulässigen Höchstmengen verabreicht wurden. Weiterhin gab es auch keine Veränderungen des Blutbildes in der alkalischen Phosphatase, im Kalzium oder im Phosphor. Das bestärkt umso mehr die Annahme, dass Hunde weit weniger empfindlich auf Vitamin A Überdosierungen reagieren als andere Warmblüter.
Es gibt keinerlei Nachweise für eine Hypervitaminose A bei Hunden!
Somit können auch keine Knochenveränderungen, Nieren- oder Leberschäden durch Vitamin A Gaben ausgelöst werden. Hunde pinkeln überdosiertes Vitamin A einfach aus. Andererseits sorgen moderate Vitamin A Werte für eine gesichertes Bedarfsdeckung.
Unter diesem Link http://jas.fass.org/cgi/reprint/75/11/2980.pdf finden Sie weitere Informationen.
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